Wir entwickeln bedarfsgerechte Wohnkonzepte, die unterschiedliche Lebenssituationen berücksichtigen.
Als Wohnungs- und Städtebauunternehmen entwickeln wir bedarfsgerechte Wohnkonzepte, die unterschiedliche Lebenssituationen berücksichtigen – von altersgerechtem Wohnen bis hin zu familiengerechten Strukturen. Dabei haben wir nicht nur die Wohnungen, sondern auch die Infrastruktur und Gemeinschaft vor Ort im Blick. Mit einem Mix aus Eigentums- und Mietwohnungen, gefördertem Wohnraum, Gemeinschaftsflächen und Angeboten der Gemeinwesenarbeit, schaffen wir – je nach Gegebenheiten und Größe des Projekts – Voraussetzungen für vielfältige und nachbarschaftlich geprägte Quartiere. Wie das konkret aussieht, zeigen wir Ihnen hier mit einer kleinen Auswahl aus unseren Projekten.
Beim städtebaulichen Wettbewerb der Stadt Freiburg, der ein Quartier für unterschiedliche Lebenssituationen vorsieht, konnte das Siedlungswerk überzeugen. In der Wippertstraße entstehen 30 Wohnungen – je 15 geförderte Miet- und 15 Eigentumswohnungen. Eine Kita im Erdgeschoss des Gebäudes ergänzt das Wohnangebot und schafft wohnortnahe Kinderbetreuung im Quartier. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant.
Auf dem ehemaligen Gelände eines Fensterbaubetriebs wurde 2025 im Bruckwiesenweg mit dem Bau von 15 Eigentumswohnungen und zwei Gewerbeeinheiten begonnen. Neben Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen sind auch großzügige Familienwohnungen mit rund 107 Quadratmetern vorgesehen. Sechs Wohnungen werden barrierefrei nach § 35 LBO realisiert und eignen sich damit insbesondere für ältere Menschen.
Im Neu-Ulm entsteht auf einer Fläche von rund 10 Hektar Fläche mit dem Illerpark ein Neubauquartier, das Wohnraum für verschiedene Wohnbedürfnisse anbieten soll. Das Siedlungswerk ist dort mit zwei Projekten vertreten. In einem der Gebäude – an der Merianstraße - schaffen wir mit 17 Eigentumswohnungen ein Angebot, das insbesondere jungen Käufern und Familien den Einstieg ins Wohneigentum erleichtern soll. Durch definierte Wahlmöglichkeiten der Oberflächen in den Sanitärräumen, den Verzicht auf Sonderwünsche und Umplanungen sowie durchdachten Grundrisse wird der Bauprozess wirtschaftlicher – und die Wohnungen können zu einem entsprechend vergünstigten Preis angeboten werden.
Mit Einweihungsfesten und Angeboten der Gemeinwesenarbeit geben wir nach dem Einzug Starthilfe für das nachbarschaftliche Miteinander. Quartierskoordinatoren unterstützen die Bewohnerschaft bei gemeinsamen Aktivitäten und Angeboten – vom Sprach- und Frauencafé über gemeinsames Gärtnern oder backen bis hin zu Angeboten für Kinder und ältere Menschen. So entstehen erste Kontakte und Austausch und somit die Möglichkeit, dass sich Nachbarschaft im Quartier entwickeln kann.
Das Projekt Schelmenäcker in Leinfelden-Echterdingen wurde als Vorhaben in die Internationale Bauausstellung (IBA’27) aufgenommen und verbindet Wohnen, Arbeiten und Begegnung in einem Quartier mit 143 Wohnungen und zehn Gewerbeeinheiten. Der Mix aus Eigentumswohnungen sowie frei finanzierten und geförderten Mietwohnungen schafft eine sozial gemischte Bewohnerschaft. Ergänzt wird das Angebot durch inklusive Wohnformen für Menschen mit Assistenzbedarf, einem Quartiersraum und gemeinschaftlich nutzbaren Außenbereichen.
Im neuen Wohnquartier entstehen insgesamt 480 Eigentums-, Miet- sowie geförderte Mietwohnungen. Großzügige Freiflächen, ein Quartiersraum und zwei Kitas schaffen vielfältige Angebote. Die Gemeinwesenarbeit hat Starthilfe gegeben - mittlerweile stehen die Angebote der Bewohnerschaft selbst im Vordergrund. Wer Lust und Zeit hat, kann sich beispielsweise in der gemeinsamen Jogging-Gruppe treffen oder Angebote der Familien-und-Kind-Gruppe im Quartier besuchen und mitgestalten.
* Dieser Beitrag entspricht dem damaligen Kommunikationsstand von 2025. Die verwandten Begriffe beziehen sich auf zu diesem Zeitpunkt gültige Standards und interne Definitionen.