Architektenwettbewerb entschieden: Neues Wohnen im Steckfeld, Stuttgart-Plieningen: quartiersbezogen – generationenübergreifend

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Pressemitteilung

Die Baugenossenschaft Gartenstadt Luginsland eG und die Siedlungswerk GmbH möchten ihren Wohnungsbestand nördlich und südlich der Steckfeldstraße in Stuttgart-Plieningen nachhaltig weiterentwickeln. Mit der Neubebauung im Bereich der Karlshof-, Steinwald- und Steckfeldstraße in Stuttgart-Steckfeld ergibt sich die Chance, »Neues Wohnen« in einem gewachsenen Wohnviertel mit attraktiven und sozial durchmischten Nutzungen zu entwickeln. Das Quartier wird dabei ergänzt durch Betreuungseinrichtungen für ältere Menschen sowie einem gemeinschaftlichen Treffpunkt.

Ziel soll es sein, Wohnraum in einem bestehenden Quartier mit gut entwickelter Infrastruktur möglichst generationenübergreifend für Menschen aller Altersgruppen, insbesondere aber für Familien zur Verfügung zu stellen.
Ein neu gestalteter Quartiersplatz soll das Neue mit dem Alten verbinden. Die neue Quartiersmitte soll ein nachbarschaftliches Miteinander in Form eines Gemeinschaftsraumes und einer gemeinschaftlich genutzten Außenfläche ermöglichen. Der Gemeinschaftsraum ist auch integraler Bestandteil im Gesamtkonzept des Wohn- und Pflegeverbunds und wirkt zugleich in die Nachbarschaft. Eine neues Wohnen, quartiersbezogen und generationenübergreifend, dass ist unser Ziel.

Um der Bedeutung der Aufgabe und des Ortes gerecht zu werden, haben die Baugenossenschaft Gartenstadt Luginsland eG und die Siedlungswerk GmbH, Wohnungs- und Städtebau, im Benehmen mit der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Betreiber des Pflegeheims, Pasodi – Paritätische Sozialdienste gGmbH, einen Architektenwettbewerb mit 15 Architekturbüros ausgelobt.

Die Auslober stellen für den Wettbewerb Preise und Anerkennungen in Höhe von insgesamt 95.000,-- € (netto) zur Verfügung.
Die Wettbewerbsunterlagen wurden am 20. November 2015 ausgegeben. Am Freitag, den 18. März 2016, hat ein hochqualifiziertes Preisgericht über den Siegerentwurf entschieden.

Nach einer achtstündigen Sitzung unter Leitung von Herrn Dr. Eckart Rosenberger empfahl das Preisgericht einstimmig, das mit dem 1. Preis ausgezeichnete Büro ELEMENT A, Architekten Partnerschaft, Taufenbach Speer, Heidelberg (vormals Hübner + Erhard und Partner) mit der weiteren Planung für die Planungsbereiche 2 und 3 und das mit dem 2. Preis ausgezeichneten Büro Architektengruppe Kist Waldmann & Partner, Stuttgart, mit der weiteren Planung für den Planungsbereich 1 zu beauftragen.

Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll

Der Entwurf zeichnet sich durch eine solide städtebauliche Struktur aus, die in Gliederung und Maßstäblichkeit eine angemessene Antwort auf die Aufgabenstellung und die umgebende Bebauung darstellt.

Der 3. Preis und Anerkennungen gingen an folgende Architekturbüros:
3. Preis
Schwille Architekten, Reutlingen

Anerkennungen
kiel klinge dillenhöfer architekten Stuttgart
schleicher.ragaller, freie architekten bda, Stuttgart

Die Arbeiten aller Wettbewerbsteilnehmer wurden am Samstag, 19. März 2016, in der Liederhalle ausgestellt. Von Dienstag, 12. April 2016, bis Donnerstag, 21. April 2016, werden die Arbeiten der Preisträger im Bezirksrathaus in Stuttgart-Plieningen, Filderhauptstraße 155, ausgestellt.

  1. März 2016

Werner Feinauer, Andreas Knoke, Norbert Tobisch